22. Dezember 2016

Wertvolle Speiseöle für jeden Tag

Alles, was Sie über Öle wissen müssen

Speiseöle sollte man in der Küche – je nach Art der Zubereitung – wählen. Während zum Frittieren oder Anbraten raffinierte Öle wie Rapsöl oder Maiskeimöl ideal sind, sorgen  kaltgepresste Öle – dank ihres intensiven Geschmacks und den ausgeprägten Aromen – beim Verfeinern von Salaten, Suppen und Saucen für neue Genussmomente. Wir haben uns das flüssige Gold für Sie einmal näher angesehen.

Kalt- oder warmgepresst?

Bei den Ölen unterscheidet man zwei Herstellungsarten: kalt- oder warmgepresst. Bei der Heißpressung wird das Öl – unter Wärmezufuhr und hohem Druck – aus dem Rohmaterial herausgepresst. So werden zwar Lösungsmittel und Schadstoffe entfernt, allerdings geht auch der Großteil der gesundheitsförderlichen Stoffe verloren. Sie sind dadurch haltbarer, hitzebeständiger und meistens geruchs- und geschmacksneutral.

Kaltgepresste Öle werden hingegen ohne Wärmezufuhr gepresst und gefiltert. Sie werden nur einer Dampfwäsche unterzogen – dadurch bleiben alle Inhaltsstoffe und der Geschmack weitgehend erhalten. Kaltgepresste Öle eignen sich optimal für Salate, Rohkost oder zum Marinieren. Ihre Haltbarkeitsdauer ist jedoch niedriger als bei warmgepressten Ölen und sie sollten nicht stark erhitzt werden. Wertvolle ungesättigte Fettsäuren könnten durch Hitze in gesättigte Fettsäuren umgewandelt werden und so schädliche Zersetzungsprodukte freisetzen.

Löffel mit Olivenöl

Die Öle im Überblick

Greifen Sie doch einmal zu einem bisher für Sie unbekannten Öl – die Vorteile könnten Sie überzeugen! Wir haben uns ein paar der beliebten & exotischen Sorten näher angesehen:

  • Rapsöl: Rapsöl weist das Idealverhältnis von ungesättigten Fettsäuren, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und gesättigten Fettsäuren auf und ist demnach besonders gesund.
  • Olivenöl: Eine ähnlich gute Bilanz hat das Olivenöl. Dank seines aromatischen Geschmacks ist es das ideale Öl für die gesunde, mediterrane Küche.
  • Diestelöl: Das Öl wird aus den Samenkernen der Färberdistel gewonnen. Es ist ein toller Vitamin E-Spender, darf aber nicht erhitzt werden.
  • Erdnussöl: Viele einfach ungesättigte Fettsäuren sorgen dafür, dass der Geschmack an Olivenöl erinnert. Da es relativ hitzeunempfindlich ist kommt es – vor allem – in der asiatischen Küche häufig zum Einsatz.
  • Haselnussöl: Das Öl ist sehr exklusiv und aufgrund seines ausgeprägten Eigengeschmacks für leichte Desserts ideal.
  • Kürbiskernöl: Der beliebte Klassiker wird durch kalte Pressung aus gerösteten Kürbiskernen gewonnen. Der kräftige, nussige Geschmack eignet sich für alle Salate.
  • Leinöl: Leinöl wird aus Flachssamen gewonnen und hat einen sehr dominanten, würzigen Geschmack. Es ist vor allem wegen seiner wertvollen Linolensäuren eine tolle Wahl.

 

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