19. Februar 2019

Sushi-Burritos erobern Food-Trucks

Eine Kreation der asiatisch-mexikanischen Fusionsküche

Wenn das Sushi mexikanische Wurzeln hat und der Lieblingsburrito japanische, kommen gleich zwei Leibgerichte in einem auf den Teller bzw. auf die Hand. Als sogenannter Sushi-Burrito.

Japan meets Mexiko

Die Verschmelzung aus japanischem und mexikanischem Gericht klingt zunächst ungewöhnlich. Da überrascht es wenig, dass die Zubereitung eines guten Sushi-Burritos auch eine kreative Herausforderung ist. In kleinen Sushi-Happen verteilt sich das Aroma gut. In einer größeren Rolle ist das hingegen schwieriger. Hier müssen die Zutaten gut gewürzt sein. Wie also darf man sich einen Sushi-Burrito vorstellen? Statt im Weizenfladen wird der Sushi-Burrito im dünnen Nori Blatt aufgerollt. Die Füllungen sind dabei vielseitig. Die Basis bildet – wie beim Sushi – der Reis. Hinzu kommen Thunfisch, Lachssashimi, Shrimps, Tofu, Rindfleisch oder Hühnchen sowie bunt gemixtes Gemüse. Die Frage ist nicht, was man in einen Sushi Burrito stecken kann, sondern was eigentlich nicht. Hauptsache ist, dass die Zutaten miteinander harmonieren. Was zur Vollendung noch fehlt? Nicht viel. Vielleicht nur ein Klecks cremiger Guacamole – oder eben Sojasauce.

Lunch „to-go“ aus dem Food-Truck

Großen Anklang finden Sushi-Burritos in den USA, wo Food-Trucks einen festen Platz in der Mittagspause haben. Schließlich ist so ein Sushi-Burrito perfekt für alle, die Wert auf hochwertiges und frisches Essen legen und dennoch einen schnellen Lunch zum Mitnehmen suchen oder unterwegs essen möchten. Angesichts der guten Handhabbarkeit des Burritos war eine Kombination des beliebten Sushis und der praktischen Burrito-Rollen also fast unvermeidlich.

Street-Food-Neonschild auf einer schwarzen Backsteinwand.

Sushi-Burritos zählen zur Fusionsküche

Dass Sushi-Burritos ihren Ursprung in den USA genommen haben, ist wohl ebenfalls nicht weiter überraschend. Hier entwickelte sich bereits in den 1980er Jahren der Begriff der „fusion cuisine“, der die Fusion unterschiedlicher Esskulturen bezeichnet. Dabei werden regionale oder landestypische Gerichte mit ungewöhnlichen Zutaten anderer Regionen oder Länder zu neuen kulinarischen Kreationen kombiniert. So fand der US-amerikanische „Melting-Pot“-Mythos auch kulinarisch Ausdruck. Als Vorläufer der Fusionsküche erfreut sich übrigens die sogenannte Tex-Mex-Küche großer Beliebtheit, die texanische Zutaten mit solchen aus dem angrenzenden Mexiko verbindet.

Wer doch lieber bei den kleinen Sushi-Stücken bleibt, sollte einen Blick auf unseren Sushi-Knigge werfen.

 

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